Notfall: Schock

Nach einem großen Blutverlust kann ein Schock lebensbedrohlich sein, da die Sauerstoffversorgung nicht ausreichend sichergestellt ist. Warnzeichen sind in Ausnahmesituationen Blässe und kalte, häufig schweißnasse Haut zusammen mit Nervosität, Unruhe oder Angst sowie Frieren und Zittern. Im weiteren Verlauf werden die Betroffenen dann ruhig und teilnahmslos, bevor sie das Bewusstsein verlieren. Das können Sie tun:

  1. RUFEN
    Wählen Sie ohne weitere Verzögerung die europaweite kostenfreie Notfallnummer 112.
  2. SCHOCKLAGE UND VERSORGEN
    Sprechen Sie mit dem Betroffenen, trösten Sie ihn und bringen ihn in Schocklage, wenn eine flache Lagerung für den Patienten in Ordnung ist. Legen Sie seine Beine in Rückenlage hoch. Die Beine müssen höher als der Kopf liegen, damit der Blutrückfluss zum Herzen gesteigert wird. Das wiederum verbessert die Versorgung lebenswichtiger Organe. Packen Sie anschließend den liegenden Betroffenen in eine warme Decke. Hat der Patient Luftnot, lagern Sie den Patienten flach oder mit leicht erhöhtem Oberkörper und nicht mit den erhöhten Beinen.

Verliert der Betroffene das Bewusstsein, atmet aber noch, bringen Sie ihn in eine stabile Seitenlage. Hört er auf zu atmen, beginnen Sie mit der Herzdruckmassage bis der Rettungsdienst eintrifft.

Quellen:
https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/erste-hilfe-online/

http://www.johanniter.de

Autor/Autoren: Moni Traute, Sabine Ritter

Experte: Priv.-Doz. Dr. med. Jan-Thorsten Gräsner, Kiel

Letzte Aktualisierung: 22.11.2016

Im Notfall

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