Tumorschmerzen

Tumorzellen
©vitanovski - fotolia.com - Krebszellen

In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 430.000 Menschen an Krebs. Schmerzen im Zusammenhang mit der Erkrankung können einerseits durch den Tumor selbst bedingt sein, aber auch Folge seiner Ausbreitung im Körper. Dann drückt er auf benachbarte Organe, Blutgefäße und Nerven, so dass die Betroffenen unter Schmerzen leiden. Darüber hinaus kann die Behandlung Schmerzen nach sich ziehen, wenn es zu Entzündungen oder Nervenschäden kommt.

Es gibt Tumore bei denen Schmerzen früher und häufiger auftreten als bei anderen. Betroffen sind beispielsweise Krebserkrankungen von Bauchspeicheldrüse, Brust, Darm, Leber, Lunge oder Prostata.

Die Behandlung der Schmerzen erfolgt durch eine medikamentöse Therapie nach dem WHO-Stufenschema. Je nach Intensität erhalten die Betroffenen für die Dauerschmerzen eine Basisversorgung zur Einnahme oder als Pflaster und für akute Durchbruchschmerzen eine Akuttherapie zum Beispiel in Form von Lutschtabletten, Nasensprays oder Spritzen. Zu den häufigen Nebenwirkungen stark wirksamer Analgetika gehören Übelkeit, Verstopfung und Schwindel. Aus diesem Grund benötigen die Betroffenen oftmals weitere Medikamente, um diesen Nebenwirkungen vorzubeugen. Bei der Einnahme der Medikamente ist das Therapieschema genau zu befolgen. Empfohlene Zeitabstände sollten exakt eingehalten werden, um eine kontinuierliche Unterdrückung der Schmerzen zu gewährleisten.

Quellen: Dt. Krebsgesellschaft, Krebsinformationsdienst, äin-red

Autor/Autoren: Sabine Ritter

Experte: Dr. med. Jan-Peter Jansen, Berlin

Letzte Aktualisierung: 21.11.2016


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