Bewegungstherapie

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Bewegung ist trotz Schmerzen unerlässlich. Die Bewegungstherapie wird im Unterschied zur Physiotherapie nicht in einer Praxis für Krankengymnastik ausgeübt, sondern im Alltag. Ziel ist es, Bewegung nicht nur in den Tages- bzw. Wochenablauf zu integrieren, sondern auch sanfte Sportarten zu finden, die der Schmerzpatient als angenehm empfindet, so dass er sie regelmäßig ausübt. Dabei werden individuell sinnvolle Zeiteinheiten pro Woche angestrebt, die im Einzelfall mit Zunahme der Kräfte und Belastbarkeit auch gesteigert werden können. Üblicherweise startet man mit 2-3x 30 Minuten pro Woche.

Rad fahren, Schwimmen, Walking oder Wassergymnastik sind neben Spaziergängen und leichten Wanderungen mögliche Alternativen. Auch herkömmliche Sportarten, Gymnastik oder Entspannungsverfahren wie Yoga, Qi Gong oder Tai-Chi, deren wesentlicher Bestandteil bestimmte Bewegungsabläufe sind, können von Schmerzpatienten ausgeübt werden, sofern keine medizinischen Einwände bestehen. Patienten mit Rückenschmerzen oder Gelenkschmerzen wird allerdings häufig von Ballsportarten oder alpinem Skilaufen abgeraten, da diese die Gelenke zusätzlich belasten können.

Einige Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten ausgewählter Kurse, sofern sie von Trainern bzw. Vereinen angeboten werden, die bestimmte Anforderungen erfüllen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse.

Quellen: Dt. Schmerzliga, äin-red

Autor/Autoren: Sabine Ritter, Moni Traute

Experte: Dr. med. Jan-Peter Jansen, Berlin

Letzte Aktualisierung: 21.11.2016


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