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Aktionstag gegen Schmerz

Anhaltende Schmerzen können sich zu einer chronischen Krankheit entwickeln. Im Rahmen des Aktionstages gegen Schmerz am 5. Juni möchten Experten auf moderne, multimodale Therapiekonzepte für Patienten mit chronischen Schmerzen hinweisen.

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Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) leiden rund 23 Millionen Deutsche an chronischen Schmerzen. Viele Patienten und auch Ärzte möchten gern die eine Ursache für den Schmerz finden. „Aber es ist nicht nur der Körper, der am Schmerz hängt, sondern es ist die Seele, es ist der Geist, das ganze Sozialleben drum herum. Entsprechend interdisziplinär muss die Therapie auch ausgerichtet sein“, erklärt Dr. Claudia Pirch, Oberärztin in der Klinik für Anästhesie, Intensiv- und Palliativmedizin und Schmerztherapie am Helios Klinikum Schleswig.

Multimodales Therapiekonzept für Schmerzpatienten

Patienten mit chronischen Schmerzen benötigen demnach eine intensive, spezialisierte und durch verschiedene Disziplinen aufeinander abgestimmte Behandlung. Bei dieser sogenannten multimodalen Schmerztherapie arbeiten Psychologen, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Mediziner verschiedener Fachrichtungen zusammen, um die beste individuelle Lösung für die Schmerzpatienten zu finden.

Generell muss man bei Schmerzen immer unterscheiden, ob es sich um einen akuten Schmerz oder einen chronischen Schmerz handelt. Der Akutschmerz ist normal und dient dazu, den Körper zu schützen. Wenn ein Schmerz aber länger als drei Monate besteht, nach einer OP oder Verletzung noch anhält, obwohl die Wundheilung abgeschlossen ist oder er sich soweit verändert, dass er über das Körperliche hinausgeht, dann ist das immer eine Art Warnsignal. Und zwar in die Richtung, dass der Schmerz selbst zur Krankheit geworden ist.

Erklärtes Therapieziel: Lebensqualität verbessern

Die Behandlung chronischer Schmerzen braucht allerdings Zeit. Erstes Ziel der Therapie ist es, die Lebensqualität entscheidend und nachhaltig positiv zu beeinflussen. Manchmal geschieht dies durch einen Perspektivwechsel im Kopf, manchmal durch die Aktivierung bestimmter Körperbereiche, etwa durch mehr Bewegung.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema „Schmerzmedizin“ und wer Schmerzpatienten betreut.

äin-red
Quelle: dpa, Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS)
Juni 2018


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