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Corona-Ticker - stets aktuelle Infos zum Thema

Abstand halten ist und bleibt das Gebot der Stunde! Außerdem sind Solidarität und Disziplin angesichts der weltweiten Corona-Krise gefragt. Hier finden Sie aktuelle Infos rund um das Thema "Corona" mit Fokus Deutschland.

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9. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg darf man sich laut Corona-Rechtsverordnung außerhalb des öffentlichen Raums noch zu fünft aufhalten. Ausnahmen gelten für Treffen von Personen, die sowieso zusammenleben oder in gerader Linie verwandt sind - wie Enkel, Kinder, Großeltern, Eltern.

Berlin

Die seit einigen Tagen bestehende Quarantäne-Pflicht für Flugreisende wird auf Menschen ausgeweitet, die mit dem Zug oder Auto aus dem Ausland nach Berlin kommen. Ausnahmen von den Quarantäne-Bestimmungen gelten etwa für Diplomaten oder Ausländer, die sich aus beruflichen Gründen in Berlin aufhalten wollen - wenn sie keine Corona-Symptome zeigen. Das können Bauarbeiter oder Pflegekräfte sein.

Nordrhein-Westfalen

Die Polizei in NRW warnt: Kriminelle sollen sich als Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ausgeben und Geldspenden einfordern.

Sachsen-Anhalt

Wer aus dem Ausland nach Sachsen-Anhalt einreist, muss sich unverzüglich für 14 Tage in Quarantäne begeben. Die Regelung gilt ab Karfreitag (10. April 2020).

Schleswig-Holstein

Die Abiturprüfungen in Schleswig-Holstein sollen wie angekündigt am 21. April starten und die anderen Abschlussprüfungen im Mai folgen.

8. April 2020

Schlagzeilen des Tages

7. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Bayern

Ein verstärkter Einsatz von Schutzmasken ist laut Ministerpräsident Markus Söder dringend notwendig. Diese schützten zwar weniger den Träger selbst, aber den anderen vor Ansteckung. Damit wird ein erhöhter Schutz gewährleistet. Es sei deshalb wichtig, so viele Masken wie möglich auch in Deutschland herzustellen, um die Bevölkerung damit besser zu versorgen.

Bayern zahlt 500 Euro Pflegebonus an Pflegekräfte in Krankenhäusern, ambulanter Pflege, Alten- und Behinderteneinrichtungen, an Notfallsanitäter und Rettungsassistenten.

6. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Baden-Württemberg

Die Behörden in Baden-Württemberg haben ab sofort einen Online-Überblick über Behandlungskapazitäten für Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind. Krankenhäuser melden ihre Intensiv- und Beatmungskapazitäten online und in Echtzeit einem "Resource-Board".

Thüringen

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus herrscht in Jena seit Montag eine Pflicht zum Tragen von Mundschutz etwa in Geschäften sowie Bussen und Bahnen. Damit soll eine Übertragung des Virus durch Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen eingedämmt werden. Nach Angaben der Stadt ist jedoch kein medizinischer Mundschutz notwendig, auch selbstgenähte Masken sowie Tücher oder Schals, die Mund und Nase bedecken, sind ausreichend.

Die wegen eines Corona-Ausbruchs verhängte Quarantäne über zwei Ortsteile der Kleinstadt Jessen (Landkreis Wittenberg) wird noch am Montag aufgehoben. Die Maßnahmen der Ortsteile Jessen und Schweinitz würden um 20.00 Uhr außer Kraft gesetzt. Als Grund für die Lockerung nannte der Landkreis stagnierende Infektionszahlen. Trotz umfangreicher Testungen im eigens dafür eingerichteten Abstrichzentrum in Jessen ist die Zahl an Neuinfektionen nicht weiter angestiegen.

5. April 2020

Schlagzeilen des Tages

4. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Baden-Württemberg

Als einige der wenigen Geschäfte im Land dürfen Baumärkte unter strengen Auflagen weiterhin öffnen.

Bayern

Nach dem Aufnahmestopp für Bayerns Pflegeheime weitet die Regierung die Maßnahme auf Behinderteneinrichtungen aus.

Niedersachsen

Bau- und Gartenmärkte dürfen seit heute wieder öffnen, doch Spielplätze bleiben geschlossen.

Besuche im engsten Familienkreis und unter Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern sowie mit wenigen engen Freunden oder sehr guten Bekannten sind zulässig. Feiern zu Hause bleiben verboten.

3. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Bayern

Wegen der Corona-Infektionen wird das Zweite Staatsexamen für Medizinstudierende auf 2021 verschoben.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteins Landesregierung hat die Schutzmaßnahmen gegen das neuartige Coronavirus in Teilen verschärft. Wie die Staatskanzlei am Freitag mitteile, müssen mobile Verkaufsstände wie Würstchenbuden, Eis- oder Kaffeewagen schließen.

Reisen aus touristischem Anlass nach Schleswig-Holstein sind untersagt. Tagesreisen innerhalb des Landes und Ausflüge von geringem Umfang wie Spaziergänge und -fahrten sind erlaubt.

2. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor gefälschten Serien-E-Mails in ihrem Namen. Die Nachrichten würden unter der E-Mail-Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de vor allem an Firmen versandt und enthielten die Aufforderung, persönliche Angaben preiszugeben. Die Bundesagentur empfiehlt, die E-Mails sofort zu löschen und keinesfalls darauf zu antworten.

Deutsche Krankenhäuser haben inzwischen 113 mit dem Coronavirus infizierte Patienten aus EU-Partnerländern aufgenommen. 85 davon wurden aus überlasteten französischen Gebieten nach Deutschland gebracht, 26 aus Italien und zwei aus den Niederlanden.

Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, können ihre Beitragszahlung bis zum 31. Oktober 2020 aussetzen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin. Dies gilt auch für Beiträge, die aufgrund einer Stundungsvereinbarung in Raten gezahlt werden.

Bundesländer

Bayern

Das Bayerische Innenministerium hat mit Blick auf das Wochenende klargestellt, dass Motorradausflüge im Freistaat aufgrund der Ausgangsbeschränkungen derzeit verboten sind. Einzig für den Weg zum Ausgangsort eines Spazierengangs dürften die Bikes genutzt werden.

Mecklenburg-Vorpommern

Zur Eindämmung der Corona-Infektionen verschärft Mecklenburg-Vorpommern zu Ostern die Reisebeschränkungen auch für Einheimische. So sind über die Feiertage Tagesausflüge zu beliebten Badeorten an der Küste oder in der Seenplatte allen und nicht nur Auswärtigen untersagt.

 

1. April 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Nordrhein-Westfalen

Der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter NRW bietet Alleinerziehenden, die Fragen z.B. zur Existenzsicherung und Kinderbetreuung haben, nun eine zentrale Anlaufstelle für ihre Sorgen: 0201 / 82774799. Die psycho-soziale Beratungsstelle wird vom Familienministerium Nordrhein-Westfalen unterstützt.

Bayern

Im Erzbistum München und Freising werden Firmung und Erstkommunion wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus bis Pfingsten verschoben.

31. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Die Corona-Pandemie verschärft bei einigen getrennt lebenden Eltern den Streit um den Umgang mit den gemeinsamen Kindern, bei anderen wird das Teilen der Betreuung selbstverständlicher. Grundsätzlich müssen Kinder auch in der Corona-Krise auf den Kontakt zu einem Elternteil nur verzichten, wenn es dafür gesundheitliche Gründe gibt.

Bundesländer

Bayern

Die Kinder-Notbetreuung wird in Bayern wenig in Anspruch genommen. In Bayerns Kindertageseinrichtungen werden derzeit etwa 7.000 Mädchen und Buben notbetreut, das entspricht nur 1,14 Prozent der regulär betreuten Kinder. Das Angebot gilt für Familien, bei denen ein Elternteil in einem systemrelevanten Bereich tätig ist.

Brandenburg

Die Ausgangsbeschränkungen in Brandenburg werden bis zum Ende der Osterferien (19.4.) verlängert.

Hamburg

Pflegebedürftige Menschen in der stationären Altenpflege in Hamburg dürfen zum Schutz vor der Corona-Pandemie ab sofort bis zum 30. April nicht mehr besucht werden. Gleiches gilt für Behinderteneinrichtungen. In Einzelfällen, etwa im Rahmen der Sterbebegleitung, können Pflegeeinrichtungen laut der neuen Allgemeinverfügung Ausnahmen zulassen.

Hamburg gibt den Abiturienten 5 Tage mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitung. Der Beginn der schriftlichen Prüfungen soll wie in Schleswig-Holstein auf den 21. April (Ende: 6. Mai) verschoben werden. Zudem werden mit Rücksicht auf die gesundheitliche Lage drei Mal so viele Nachschreibetermine angeboten.

Rheinland-Pfalz

Wenn sich Eltern aus beruflichen Gründen nicht um ihre Kinder kümmern können, findet auch in den Osterferien eine Notbetreuung statt.

Sachsen

Auch Sachsen verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 20. April.

Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein nimmt sechs Corona-Patienten aus Frankreich auf.

 

30. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Direkthilfe für Kleinunternehmer
In der Corona-Krise soll in den nächsten Tagen die Auszahlung von Direkthilfen an Millionen von kleinen Firmen, Soloselbstständigen und Freiberufler beginnen. Ziel ist es, Liquiditätsengpässe bei kleinen Firmen zu überbrücken, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen. Konkret bekommen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro. Handwerk und Reisebranche fordern auch zeitnah konkrete Hilfe für mittelständische betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern.

Befreiung von Kita-Gebühren
Die SPD-Landtagsfraktion möchte in der Corona-Krise die Eltern von Kita-Kindern mit Hilfe von Sonderfonds von den Gebühren während der Schließungszeit befreien. Für die Gebühren sind die Kommunen und Träger der Kitas zuständig. Schleswig-Holstein hat bereits Hilfsmaßnahmen für betroffene Eltern beschlossen. Das Land stellt den Kommunen dafür 50 Millionen Euro aus dem Corona-Soforthilfeprogramm zur Verfügung. Mit dem Geld sollen die Beiträge für die Betreuung von kleinen Kindern in den Tagesstätten für zwei Monate erstattet werden. Auch in Baden-Württemberg plant das Land, sich an den Kosten zu beteiligen, wenn Kommunen im März und April auf Elternbeiträge und Gebühren etwa für geschlossene Kitas, Kindergärten und Horte verzichten. Ähnliche Regelungen sind in Sachsen-Anhalt und Brandenburg geplant.

Bundesländer

Baden-Württemberg

Die Corona-Soforthilfen in Baden-Württemberg sollen ohne Prüfung des privaten Vermögens genehmigt werden.Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren. Dies gilt für Betriebe mit bis 50 Beschäftigten.

Brandenburg

Die Ausgangsbeschränkungen in Brandenburg werden bis zum Ende der Osterferien (19.4.) verlängert.

Bayern

Der Freistaat verlängert Ausgangsbeschränkung bis 19. April.

Niedersachsen

Das Land Niedersachsen hat nach dem Tod mehrerer mit dem Coronavirus infizierter Pflegebedürftiger in Wolfsburg einen Aufnahmestopp für Pflegeheime angeordnet. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei.

In Niedersachsen sind 22 der 78 Reha-Kliniken im Land verpflichtet worden, Patienten ohne Coronavirus-Infektionen aus regulären Krankenhäusern zu übernehmen. Das Land habe die Reha-Kliniken auf Grundlage des Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetzes dazu angewiesen.

Saarland

Die saarländische Landesregierung hat die Corona-Maßnahmen bis einschließlich 20. April verlängert. Es gilt weiterhin eine Ausgangsbeschränkung und ein deutlich begrenztes Freizeitangebot.

Sachsen

Ab Mittwoch können in Sachsen mobile Verkaufsstände für Lebensmittel, Blumen und Pflanzen aus eigener Produktion sowie Tierbedarf wieder öffnen.

29. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Hotline für einsame Senioren: 0800/4708090 (8-22 Uhr) - Seit rund eineinhalb Wochen ist das kostenlose Angebot des Vereins Silbernetz und des Humanistischen Verbands Berlin-Brandenburg für ältere Menschen, die einfach mal reden wollen, auch bundesweit erreichbar.

Auch in Brandenburg sollen in der Corona-Krise mehr Eltern Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder in Schulen und Kitas bekommen. Das Sozialministerium teilte mit, dass von nun an zum Beispiel auch Kinder in die Betreuung könnten, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet.Bislang hatten nur Familien ein Anrecht auf die Betreuung, wenn beide Eltern in den Bereichen arbeiten.

28. März 2020

Schlagzeilen des Tages

27. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat das Gesetzespaket mit den Milliardenhilfen für Unternehmen und Bürger in der Corona-Krise unterzeichnet. Die Gesetze müssen jetzt nur noch im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Nur wenige Stunden zuvor hatte der Bundesrat das Hilfspaket mit Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnung der Bürger einstimmig beschlossen. Die ersten Gelder sollen noch vor dem 1. April bei den Betroffenen ankommen.

Die schriftlichen Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammern (IHK) werden wegen der Corona-Krise bundesweit verschoben. Viele für April und Mai geplanten Abschlussprüfungen sollen Mitte Juni nachgeholt werden.

Bundesländer

Bayern

Bei einem Verstoß gegen die in Bayern wegen der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen droht schon im Regelfall eine Geldbuße von 150 Euro. Wer unerlaubt ein Krankenhaus oder Pflegeheim betritt, muss mit einem Bußgeld von 500 Euro rechnen. Laden- oder Restaurantbesitzern, die unerlaubterweise öffnen, droht eine Geldbuße von 5000 Euro. Das geht aus einem Bußgeldkatalog hervor, den das Gesundheitsministerium am Freitag erlassen hat.

Mecklenburg-Vorpommern

Menschen mit Corona-Verdacht, die nicht selbst ein Testzentrum aufsuchen können, bekommen künftig Besuch von einem mobilen Test-Team. In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz seien vier Teams aus medizinischem Fachpersonal zusammengestellt worden. Die Tests erfolgten ausschließlich auf Verordnung eines Arztes, der einen DRK-Koordinator informiere.

Niedersachsen

Die Abiturklausuren werden vom 11. Mai an geschrieben und damit rund drei Wochen später als geplant. Die Abschlussarbeiten der 9. und 10. Klassen an Haupt-, Real- und Förderschulen beginnen am 20. Mai.

Nordrhein-Westfalen

Die Hauptprüfungen für das Abitur sollen erst drei Woche später, also am 12. Mai, beginnen.

 

26. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Nationale Lenkungsgruppe Impfen (NaLI) informiert zu Impfempfehlungen für Risikopersonen in der aktuellen Corona-Pandemie
Aktuell steht noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung, wobei derzeit bereits weltweit mehrere Impfstoff-Kandidaten in der Entwicklung sind. Diese müssen jedoch noch Phasen der Testung über mehrere Monate durchlaufen. In der aktuellen Situation ist daher ein vollständiger Impfschutz für Risikopersonen entsprechend den STIKO-Empfehlungen besonders sinnvoll.
https://www.nali-impfen.de/impfempfehlungen/covid-19-und-impfempfehlungen/

Tipps für die seelische Gesundheit
Die Deutsche Gesellschaft für Psychatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat zur Coronavirus-Krise Tipps für die seelische Gesundheit zusammengestellt.

Bundesländer

Bayern

Bayerns Universitäten und Hochschulen planen weiter mit einem Vorlesungsbeginn am 20. April.

Berlin

Demonstrationen sind bis 19. April abgesagt. Wenn die Regelungen wegen der Corona-Krise verlängert werden, sind auch die vielen Demonstrationen rund um den 1. Mai betroffen und dürften wohl nicht stattfinden. Ob eine Demonstration in Ausnahmefällen vertretbar sei, müssten die Gesundheitsämter bewerten. Das große Straßenfest Myfest am 1. Mai in Kreuzberg hatte der Senat bereits abgesagt.

Brandenburg

Auch Brandenburg nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Mecklenburg-Vorpommern

Die neue Plattform https://mv-handelt.de/ hilft Einzelhändlern, Gastronomen, Lebensmittelproduzenten und Sportvereinen aus Mecklenburg-Vorpommern, einen eigenen Onlineshop aufzubauen. Dieses vorerst kostenlose Angebot (ohne Abo-Verpflichtung) möchte in Zeiten der Corona-Krise kleine Unternehmen unterstützen, um die Existenz zu sichern.

Niedersachsen

Für alle Bürgerfragen zur Corona-Pandemie hat die niedersächsische Landesregierung eine zentrale Hotline geschaltet: +49 (0) 511 - 120 6000

Rheinland-Pfalz

Wegen der Corona-Pandemie müssen Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz auf alle Klassenfahrten bis zum Ende des Schuljahrs verzichten. Das Land übernehme die Kosten für die Stornierung bereits gebuchter Reisen. Für Fragen zur Erstattung von Stornierungskosten können sich Schulen auch unter der Corona-Hotline 0800 - 5758100 an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) wenden.

Saarland

Kontaktsperre gilt nun auch im Saarland. D.h. das Verlassen der eigenen Wohnräume ist nur aus triftigen Grund erlaubt. Sport und Bewegung an der frischen Luft seien alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit den Personen, die im selben Haushalt leben, möglich.

Sachsen-Anhalt

Wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten sind zwei Ortsteile der Stadt Jessen (Elster) von der Außenwelt abgeschirmt: Jessen und Schweinitz stehen unter Quarantäne.

Thüringen

Mit einer neuen Internetplattform will das Thüringer Wirtschaftsministerium die regionale Wirtschaft in der Corona-Krise unterstützen. Auf der Seite www.das-ist-thueringen.de/index.php sollen vor allem kleinere Läden und Geschäfte den Versand von Waren oder Optionen zur Selbstabholung anbieten können.

25. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

RKI passt Testempfehlung für medizinisches Personal an
In einer Orientierungshilfe für Ärzte weist das RKI  darauf hin, dass Menschen mit akuten Symptomen einer Atemwegserkrankung, die in der Pflege, einer Arztpraxis oder im Krankenhaus arbeiten, getestet werden sollen - auch ohne vorherigen Kontakt zu einem bestätigten Fall.

Verbraucherschutz bietet Hotline zu Stornierungsfragen
Am Donnerstag (26.03.) starte eine neue Hotline, unter der sich Verbraucher kostenlos beispielsweise über ihre Rechte bei stornierten Flügen, verfallenden Konzerttickets oder sonstigen abgesagten Freizeit-Angeboten informieren können. Die Telefonberatung soll täglich von 10 bis 18 Uhr unter +49 345 29803 63 erreichbar sein. Auch im Internet informieren die Verbraucherschützer aktuell über die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Pandemie. Eine persönliche Beratung ist wegen der Ausgangsbeschränkungen derzeit nicht möglich.

Müllentsorgung in Quarantänezeiten
Wer wegen des Coronavirus zu Hause unter Quarantäne steht, soll seine Abfälle ausschließlich im Restmüll entsorgen. Der Abfall solle nicht lose in die Tonne geworfen, sondern in stabilen Müllsäcken verpackt werden. Dies sei zum Schutz der Müllwerker und anderer Hausbewohner wichtig. Glasabfälle und Pfandverpackungen sollten bis nach der Quarantäne daheim zwischengelagert werden. Von großen Entrümpelungsaktionen ist abzusehen. Die Entsorgungsbetriebe können das hohe Sperrmüllaufkommen kaum noch bewältigen.

Einreisestopp für Saison-Arbeitskräfte
Erntehelfern und anderen Saison-Arbeitskräften werde von diesem Mittwoch um 17.00 Uhr an im Rahmen der bestehenden Grenzkontrollen die Einreise verweigert. Diese Regelung gelte für die Einreise aus Drittstaaten, aus Großbritannien, für EU-Staaten wie Bulgarien und Rumänien, die nicht alle Schengen-Regeln vollumfänglich anwenden, sowie für Staaten wie Polen oder Österreich, zu denen Binnengrenzkontrollen vorübergehend wieder eingeführt worden sind. Diese Beschränkungen seien laut Bundesinnenministerium zwingend erforderlich, um Infektionsketten zu unterbrechen. Gesundheits- und Pflegekräfte sowie Berufspendler etwa aus Osteuropa sind von einem Einreiseverbot für Saisonarbeiter in der Corona-Krise nicht betroffen. Dies sei durch Unterlagen wie Arbeitsverträge oder Auftragsunterlagen zu belegen.

Bundesländer

Berlin

Auch Berlin nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Sachsen-Anhalt

Wegen der längeren Schulschließungen (vorerst bis 19.04.) entschied sich das Bildungsministerium dafür, jetzt doch auch die Abiturprüfungen zu verschieben. Statt am 27. April sollen die schriftlichen Tests jetzt voraussichtlich einige Tage später starten. Zudem soll jeder der rund 5.700 Abiturientinnen und Abiturienten wählen können, ob er die ersten Termine nutzt oder sich erst im Juni prüfen lässt. Zuvor hatte das Ministerium bereits entschieden, die Prüfungen für den Realschulabschluss um drei Wochen zu verschieben. Die rund 8000 Jugendlichen sollen jetzt am 11. Mai in die Prüfungen starten.

Thüringen

Auch im Freistaat Thüringen dürfen sich ab heute im öffentlichen Raum Menschen nur noch alleine, zu zweit oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts aufhalten.

24. März 2020

Coronavirus: Wie kann ich helfen?
"GoVolunteer" liefert aktuelle Informationen dazu, wo Hilfe gebraucht wird und wie man aktuell in der Krise unterstützen kann: https://blog.govolunteer.com/helfen-gegen-corona/

Zusammen gegen Corona
Basiswissen zur Übertragung von Corona-Viren, Symptome erkennen und richtig handeln, Informationen für den Alltag, für ältere Menschen sowie für Familien uvm. finden Sie unter: https://www.zusammengegencorona.de/

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Erste Corona-Medikamenten-Studie angelaufen
Die bundesweit erste Studie mit einem Medikament gegen die Lungenkrankheit Covid-19, welches ursprünglich gegen Ebola entwickelt wurde, ist angelaufen. Das Medikament solle dabei weltweit an 600 Patienten mit moderaten Symptomen und an 400 mit schwerer Symptomatik erprobt werden. Problematisch sei, dass das Medikament bislang nirgends zugelassen sei. Sollte die Studie Erfolge bringen, könnte das Mittel bis frühestens Ende 2020 auf den Markt kommen können.

Telefonische Krankschreibung für 14 Tage möglich
Die Menschen in Deutschland dürfen sich bei Corona-Verdacht mit leichten Atemwegserkrankungen nun zwei Wochen am Telefon krankschreiben lassen. Die Möglichkeit zur Zwei-Wochen-Krankschreibung ist zunächst bis zum 23. Juni befristet. Dies vereinbarten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Krankenkassen-Spitzenverband.

Sozialschutzpaket
Das Bundeskabinett hat im Rahmen seines umfangreichen und milliardenschweren Maßnahmenpakets in der Corona-Krise auch in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mehrere Notfallregelungen auf den Weg gebracht. Hierzu zählen Entschädigung bei Verdienstausfall für Eltern in bestimmten Situationen (u.a. wenn keine Notfallbetreuung möglich ist), Wegfall von Hinzuverdienstgrenzen für Frührentner, gelockerte Hartz-IV-Regeln, Lockerung des Arbeitszeitgesetzes, Kinderzuschlag für mehr Familien und Unterstützung von sozialen Diensten (z.B. Kinder-, Jugend- und Seniorenhilfe, Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Schwangerenberatunge). Die Regelungen sollen am Mittwoch vom Bundestag und am Freitag vom Bundesrat beschlossen werden und nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums bereits am kommenden Sonntag in Kraft treten.

Sonderregelung zu Sozialversicherungsbeiträgen
Die Arbeitgeber in Deutschland müssen im Fall einer finanziellen Notlage wegen der Corona-Krise zunächst keine Sozialversicherungsbeiträge abführen. Auf Antrag des Arbeitgebers können die Beiträge stattdessen bis Mai gestundet werden.

Bundesländer

Bayern

Bayern nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Bayern stockt sein Corona-Hilfspaket für die bayerische Wirtschaft auf insgesamt 20 Milliarden Euro auf.

Der Freistaat Bayern will ab dem 1. April als Signal der Dankbarkeit die Kosten für Essen und Trinken der Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Altenheimen und Behinderteneinrichtungen übernehmen.

Das Übertrittszeugnis für Viertklässler wird dieses Jahr auf Grundlage derjenigen Noten erstellt, die die Kinder vor den Schulschließungen vergangenen Montag erzielt haben. Falls die Schulen am 20. April wieder öffnen sollten, können die Schüler noch bis zum 11. Mai drei freiwillige Proben schreiben. Die Eltern können entscheiden, ob die Ergebnisse der drei freiwilligen Proben in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht in die Durchschnittsnote einfließen. Das bedeutet: Jedes Kind kann sich verbessern, keines wird sich verschlechtern. Die Ausgabe der Übertrittszeugnisse wird vom 4. Mai auf den 11. Mai verlegt.

Berlin

Private Feiern mit Gästen zu Hause sind bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Trauerfeiern) verboten.

Brandenburg

Brandenburger dürfen vorerst bis 5. April draußen nur noch allein oder höchstens mit Angehörigen aus dem eigenen Haushalt oder mit einer Person außerhalb des Haushalts bei
1,5 Meter Abstand unterwegs sein. Das Betreten öffentlicher Orte ist verboten - es gelten aber Ausnahmen für die Arbeit, Arztbesuche, zum Einkaufen, zum Besuch Kranker, für Sport und dringende Termine bei Behörden.

Hamburg

Auch in der Hansestadt gilt Kontaktbeschränkung: Maximal zwei Personen dürfen in der Öffentlichkeit noch zusammen sein. Familien oder Wohngemeinschaften sind ausgenommen.

Hessen

Um das Gewerbe, die Kultur und die Gastronomie in der neuen Frankfurter Altstadt in der Corona-Krise zu unterstützen, setzt die Stadt für die Mehrheit der Betriebe die Gewerbemieten aus. Die Regelung solle zunächst für zwei Monate gelten.

Mecklenburg-Vorpommern

Der Aufenthalt im Freien ist nur noch in Kleinstgruppen erlaubt (Familien oder max. 2 Personen aus verschiedenen Haushalten). Das Öffnungsverbot für Geschäfte gilt von Dienstag an auch für Garten- und Baumärkte, Friseure, Kosmetik- und Massagesalons sowie Nagel-, Sonnen- und Tattoo-Studios.

Nordrhein-Westfalen (NRW)

Nehmt die Regeln ernst! NRW erlässt Bußgeld-Katalog für Verstöße gegen Corona-Regeln. Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden danach 200 Euro von jedem Beteiligten fällig. Verbotenes Picknicken kostet 250 Euro pro Teilnehmer. Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1.000 Euro. Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro. Zusätzliche Bußgelder seien möglich gegen Unternehmen, die von Verstößen profitieren. Teuer werden auch Hygieneverstöße oder Verstöße gegen das Besuchsverbot in Einrichtungen wie etwa Altenheimen.

NRW nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Rheinland-Pfalz

Für die inzwischen rund 30 Fieberambulanzen in Rheinland-Pfalz wird am heute ab 12 Uhr eine neue zentrale Hotline gestartet. Bevor möglicherweise mit dem Coronavirus infizierte Menschen eine Fieberambulanz aufsuchen, sollen sie sich unter der Telefonnummer 0800 - 99 00 400 melden.

Saarland

In der Corona-Krise zahlt das Saarland Unternehmen ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung zurück.

Saarland nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Sachsen

Sachsen nimmt Corona-Patienten aus Italien in Kliniken auf.

Das Land Sachsen hat den Kreis der Eltern erweitert, die in der Coronakrise Anspruch auf die Notbetreuung in Schulen und Kitas haben. Auch Angestellte in Banken und Sparkassen, Mitarbeiter in der Landwirtschaft, von Krankenkassen und Sanitätshäusern sowie Kräfte der Kinder- und Jugendhilfe gehören jetzt zu den erweiterten systemrelevanten Berufen (siehe hierzu auch: www.coronavirus.sachsen.de).

Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt bleiben Schulen und Kitas mindestens eine Woche länger dicht als bisher geplant. Die verordneten Schließungen werden bis zum 19. April verlängert.

Schleswig-Holstein

Zweitwohnungsbesitzer im hohen Norden Deutschlands dürfen bleiben.

23. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich der Anstieg der Coronavirus-Fallzahlen in Deutschland leicht abschwächt. "Wir sehen den Trend, dass die exponentielle Wachstumskurve sich etwas abflacht", erklärt RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar Wieler. Für eine definitive Bewertung sei es jedoch zu früh, wahrscheinlich sei dies erst am Mittwoch möglich. Aber er zeigt sich optimistisch, dass die bundesweiten Maßnahmen schon jetzt sichtbar sind - was sehr früh ist, weil sie ja erst seit einer Woche wirklich gefahren werden. Dieser Effekt werde sich nun aber durch die am Sonntag verkündeten Maßnahmen zur Kontaktreduzierung verstärken.

Bundesländer

Brandenburg

Ein neues Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 0331 - 8665050 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr zu erreichen. Das neue Bürgertelefon soll auch helfen, die richtigen Ansprechpartner zu finden - ob es um die Notbetreuung in Kitas und Horten geht oder um Hilfe für Unternehmen. Die bereits bestehende Hotline im Landesamt für Gesundheit (+49 331 - 8683777) wird auf das neue Bürgertelefon umgeleitet.Im Internet bündelt die Seite corona.brandenburg.de Informationen wie Fragen und Antworten zum Virus, regionale Infotelefone und Pressemitteilungen.

22. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Bundesländer

Bayern

Um eine Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die bayerische Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Ab Montag können Eltern auch dann eine Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist.

Eingeschlossen seien Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen, der Rettungsdienst, Apotheken, die Kassenärztliche Vereinigung, Gesundheitsämter, Altenpflege, Behindertenhilfe, kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe sowie das sogenannte Frauenunterstützungssystem, also etwa Frauenhäuser. Auch alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen, könnten von der neuen Regelung gebrauch machen, hieß es - also beispielsweise das Reinigungspersonal und die Klinikküche.

Sachsen

Am Flughafen Leipzig/Halle ist heute kein einziger Abflug einer Passagiermaschine mehr geplant. Rückholflüge aus dem Ausland werden aber ganz normal abgewickelt.

 

21. März 2020

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor. Gelten soll dies für Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. September 2020. Die Verpflichtung der Mieter zur Zahlung der Miete bleibe aber im Grundsatz bestehen. Auch weiteren Schuldnern, die wegen der Corona-Pandemie ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen können, sollen keine rechtliche Folgen drohen. Bei Darlehen soll es eine gesetzliche Stundungsregelung geben. Die Vorlage soll an diesem Montag im Bundeskabinett und am Mittwoch im Bundestag beschlossen werden.

Die Wasser- und Stromversorgung in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auch in Zeiten wie der Coronavirus-Krise gesichert.

Die Bundesregierung prüft, wie Mieter geschützt werden können, die von Einkommmensausfällen durch die Corona-Krise betroffen sind.

Bundesländer

Bayern
Trotz der weitreichenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern inklusive Polizeikontrollen brauchen die Menschen im Freistaat keine Passierscheine, um sich draußen zu bewegen. Hilfreich sei aber, wenn man sich ausweisen und nachvollziehbar begründen könne, warum man auf welchem Weg sei.

Hessen
Von diesem Samstag an müssen nun auch alle Restaurants und Gaststätten im Land dicht machen, um die Ansteckungsrisiken zu verringern. Es wird aber möglich sein, sich Essen zu bestellen und liefern zu lassen. Auch die bisher geltende Obergrenze für Versammlungen etwa in Parks werde ab Samstag von 100 auf 5 Personen reduziert.

Sachsen
Zur finanziellen Entlastung von Selbstständigen und Freiberuflern in der Corona-Krise startet am Montag das Programm "Sachsen hilft sofort". Es handele sich um ein zinsloses Darlehen mit einer tilgungsfreien Zeit von drei und einer Laufzeit von zehn Jahren, die ab Montag bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) beantragt werden können. Insgesamt stehen 120 Millionen Euro zur Verfügung.

 

20. März 2020 22:00 Uhr

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Der Bundestag will in der kommenden Woche beispiellose Milliardenhilfen zum Schutz von Unternehmen und Beschäftigten in der Corona-Krise beschließen. Die große Koalition will eine Notfallregelung nutzen, um die grundgesetzlich vorgeschriebene Schuldenbremse zu umgehen.

Deutsche Kliniken bekommen wegen der Corona-Krise mehr Freiraum beim Einsatz von Intensivpflegekräften. Kliniken sollen vorhandenes Intensivpflegepersonal dadurch flexibel einsetzen und unaufschiebbare Behandlungen sicherstellen können. Von Mindestvorgaben für Pflegepersonal kann demnach abgewichen werden, wenn es im Krankenhaus zu kurzfristigen krankheits- oder quarantänebedingten Personalausfällen kommt - oder zu einer starken Erhöhung der Patientenzahl. Die Ausnahmeregelungen betreffen unter anderem Qualitätsvorgaben in der Versorgung von Frühgeborenen, in der Kinderherzchirurgie und bei bestimmten Eingriffen an der Bauchaorta.

Bundesländer

Baden-Württemberg
Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen sind nicht mehr erlaubt. Ausnahmen gibt es für Familien und Paare.

Bayern
Zur Eindämmung des Coronavirus hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den ganzen Freistaat angekündigt. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist ab Samstag nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu zählen unter anderem der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, Hilfe für andere, Besuche von Lebenspartnern, aber auch Sport und Bewegung an der frischen Luft - dies aber nur alleine oder mit den Personen, mit denen man zusammenlebt.

Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten um 14 Tage nach hinten verschoben. Auch die zentralen mündlichen Prüfungen der Realschüler in den Fremdsprachen sollen verlegt werden. Eine Ausnahme gibt es an den Mittelschulen für das Fach Muttersprache, wo es bei den bisherigen Terminen bleibt. Entlassen werden sollen die Absolventen dann am letzten Schultag vor den Sommerferien.

Hamburg
Wegen der Corona-Pandemie müssen sämtliche Restaurants der Hansestadt schließen. Zudem sind Ansammlungen von mehr als sechs Menschen verboten.

Hessen
Restaurants und Gaststätten in Hessen sollen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ab Samstagmittag geschlossen werden.

Mecklenburg-Vorpommern
Die Gaststätten in Mecklenburg-Vorpommern müssen wegen der Corona-Krise ab Samstagabend (18.00 Uhr) komplett schließen.

Niedersachsen
Niedersachsen schließt zur Bekämpfung der Corona-Epidemie ab Samstagabend alle Restaurants und Cafés. Der Außer-Haus-Verkauf von Speisen soll weiter möglich bleiben.

Nordrhein-Westfalen
Menschen in Leverkusen dürfen wegen der Coronakrise ab sofort bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen. Zusammenkünfte von 2 oder mehr Personen unter freiem Himmel sind untersagt. Ausnahme sind Gruppen, die zusammen wohnen, z.B. Familien oder Wohngemeinschaften.

Rheinland-Pfalz
Die rheinland-pfälzische Landesregierung ordnete heute die Schließung von Gaststätten an und untersagt ab sofort Versammlungen von mehr als fünf Menschen.

Saarland
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat das Saarland eine Ausgangsbeschränkung verfügt. Ab Samstag 00.00 Uhr dürfe man die eigene Wohnung nur noch verlassen, wenn man dafür einen triftigen Grund habe. Dazu gehöre der Weg zu Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche. Auch gemeinsame Spaziergänge etwa in der Familie mit Abstand zu anderen bleiben weiter möglich.

Wegen der Corona-Krise werden die Abiturprüfungen im Saarland verschoben. Sie sollen nun ab dem 25. Mai stattfinden.

Sachsen-Anhalt
Das Landesamt für Verbraucherschutz in Dessau-Roßlau hat eine Beratungshotline zum Umgang mit dem Coronavirus auf der Arbeit eingerichtet. Arbeitgeber, Beschäftigte und andere Interessierte könnten ab sofort Mitarbeiter aus der Fachabteilung Arbeitsschutz an sieben Tagen in der Woche von 8 bis 20 Uhr unter der 0340/6501222 erreichen. Die Mitarbeiter würden arbeitsschutzrechtliche Fragen, aber auch Fragen etwa zum Medizinprodukterecht und technischen Verbraucherschutz beantworten. Ziel der Hotline sei, die Sicherheit in den Firmen und die Gesundheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Häufig gestellte Themen sind bereits online unter www.verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/arbeitsschutz/ zu finden.

Thüringen
Thüringen verschiebt die Abitur-Prüfungen am 30. April. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Ab heute sind auch die meisten Geschäften im Freistaat geschlossen. Weiter geöffnet bleiben Geschäfte, die für die Versorgung unerlässlich sind, unter anderem Lebensmittelmärkte, Bäckereien, Fleischereien, Apotheken, Drogerien und Optikgeschäfte. Ausgenommen vom Gaststättenverbot ist der Außerhaus-Verkauf.

 

19. März 2020 16:00 Uhr

Schlagzeilen des Tages

Deutschland

Auslieferung von Schutzmasken
Gesundheitsminister Spahn kündigt an, dass die ersten 10 Millionen Schutzmasken an Ärzte, Kassenärztliche Vereinigungen und die Bundesländer ausliefert werden können.

Hilfe für Selbstständige
Die Bundesregierung plant in der Coronakrise ein Hilfspaket von insgesamt bis zu 50 Milliarden Euro für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen.

Keine Sonntagsöffnung
Die großen deutschen Supermarkt- und Discountketten wollen ihre Geschäfte vorerst nicht am Sonntag öffnen. Edeka, Rewe, Aldi und Lidl betonten bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa, an den gewohnten Öffnungszeiten von Montag bis Samstag festhalten zu wollen.

Finanzielle Hilfe für Kliniken gefordert
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DGK) fordert einen umfassenden finanziellen Schutzschirm für alle Krankenhäuser, damit Kliniken in der Corona-Krise nicht pleitegehen.

Lufthansa kürzt Flugprogramm weiter
Der Lufthansa-Konzern streicht sein Flugprogramm bis 19. April auf rund 5% der ursprünglich geplanten Flüge zusammen. Fernverbindungen bietet die Lufthansa vorerst nur noch ab Frankfurt und dreimal pro Woche mit der Tochter Swiss ab Zürich an. In München sollen nur noch Kurzstreckenflüge des Ablegers Cityline abheben.

Bundesländer

Baden-Württemberg
Wegen der Coronakrise hat der erste Landkreis in Baden-Württemberg Amtshilfe bei der Bundeswehr angefragt. Dabei wurden Sanitätsgerätschaften und Personal bei der Truppe angefordert - konkret eine niedrige zweistellige Zahl an Ärzten, Pflegern und Sanitätssoldaten sowie 10 Beatmungsgeräte.

Kliniken wappnen sich für Coronavirus-Welle Die Kliniken im Land bereiten sich derzeit auf eine Verschärfung der Lage und die Behandlung vieler schwer erkrankter Patienten mit dem Coronavirus vor. 3.200 Intensivbetten gibt es nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) in Baden-Württemberg, 80% davon seien belegt.

Tages- und Nachtpflege in Pflegeheimen stellen ihren Betrieb ein.

Bayern
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus droht Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nun ganz konkret mit einer Ausgangssperre für den ganzen Freistaat. "Wenn sich viele Menschen nicht freiwillig beschränken, dann bleibt am Ende nur die bayernweite Ausgangssperre als einziges Instrumentarium, um darauf zu reagieren. Das muss jedem klar sein!

Derweilen gilt eine Ausgangssperre ab sofort in zwei oberfränkischen Kommunen im Landkreis Wunsiedel. Betroffen sind das Stadtgebiet und der Ortsteil Neuhaus in Hohenberg an der Eger sowie der Ortsteil Fischern, der zum Gemeindegebiet Schirnding gehört.

Hamburg
Wie die Schulen bleiben auch die Kitas in Hamburg bis zum 19. April zu. Nur die Notbetreuung bleibt bestehen.

Hamburg legt in der Coronakrise ein eigenes Hilfeprogramm für Selbstständige und Kleinunternehmer auf. Sie sollen Zuschüsse von 2.500 Euro für Ein-Mann-Betriebe und bis zu 25.000 Euro für Unternehmen mit 51 bis 250 Mitarbeitern erhalten, teilten die zuständigen Senatoren mit. Anträge und Bewilligungen starten in der nächsten Woche.

Hessen
Mitten in der Coronaviruskrise starten in Hessen rund 23.500 Abiturienten heute - unter Auflage von Hygienevorschriften - in die schriftlichen Prüfungen.

Mecklenburg-Vorpommern
Nachdem gestern alle Läden geschlossen haben, die nicht unbedingt für die Versorgung der Bevölkerung notwendig sind, müssen heute Touristen ihre Quartiere räumen. Gleichzeitig sind Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern verboten,  Spielplätze dürfen nicht mehr betreten werden und für Trauungen oder Beerdigungen sind maximal 20 Personen zugelassen.

Niedersachsen
Um Kapazitäten zur Behandlung von Coronapatienten zu schaffen, müssen die niedersächsischen Krankenhäuser alle geplanten Operationen verschieben.

Thüringen
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollen ab Freitag in ganz Thüringen nun auch Gaststätten, Bekleidungsgeschäfte und Friseurläden schließen. Der Außer-Haus-Verkauf bleibt erlaubt.

18. März 2020 - 17:00 Uhr

Allgemeines

Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin: Impfstoff gegen Coronavirus erst im Frühjahr 2021 realistisch - unter Berücksichtigung der Studien und Zulassungsverfahren für einen sicheren Impfstoff.

Österreich weitet Risikogebiete aus - die Isolierungsmaßnahmen gelten neben Tirol nun auch  für die Orte Sölden sowie für St. Christoph am Arlberg.

Die Nahrungmittelversorgung und medizinische Versorgung für Menschen und Tiere ist gesichert. Lebensmittelhandel, Wochen- und Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, viele Banken, Poststellen, viele Friseure sowie Reinigungen, Waschsalons und Tierbedarfsläden sind von den Geschäftsschließungen ausgenommen.

EU-Bürger dürfen künftig nicht mehr per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland reisen.

Energieunternehmen sehen kein Risiko für die Versorgungssicherheit. Die Energiewirtschaft habe im Rahmen ihres Krisen- und Notfallmanagements Prozesse aufgesetzt, die regelmäßig getestet, geprüft und evaluiert würden.

Die Polizei warnt mit Blick auf die Coronakrise vor gefälschten Internet-, Email- und Telefon-Angeboten für Atemmasken, Desinfektionsmitteln und anderen Medizinprodukten sowie vor weiteren betrügerischen Telefon-Tricks. Bürger sollten speziell bei unterdrückten Nummern und unbekannten Email-Absendern misstrauisch sein.

Bundesländer

Baden-Württemberg
Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, sind in Baden-Württemberg nun neben Schulen und Kitas Freizeit- und Kultureinrichtungen wie Museen und Theater, Kinos, Bäder, Fitnessstudios, Bibliotheken, Volksschulen und auch Bordelle geschlossen. Spielplätze dürfen nicht mehr genutzt werden und auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen sind untersagt.

Weiter geöffnet haben dürfen nur der Lebensmittelhandel, Wochen- und Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien. Auch Tankstellen und Banken, Poststellen, Friseure sowie Reinigungen, Waschsalons und Tierbedarfsläden dürfen offen bleiben - bei Bedarf sogar sonntags und an Feiertagen.

Der Betrieb von Gaststätten ist ebenfalls grundsätzlich verboten. Ausnahmen gibt es für Speiselokale, die sicherstellen, dass ihre Gäste mindestens 1,5 Meter voneinander entfernt sitzen. Die Gaststätten dürfen nur von 6.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet sein.

Bayern
Für Speiselokale, Betriebskantinen und Biergärten sowie Außenterrassen von Restaurants gelten geänderte Öffnungszeiten zwischen 6.00 bis 15.00 Uhr, Gäste müssen mindestens 1,5 Meter auseinander sitzen. Essenslieferungen sind weiterhin ganztägig möglich. Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte dürfen unter der Woche nun bis 22.00 Uhr öffnen und auch sonntags geöffnet haben, dann bis 18.00 Uhr. Kundenplätze beim Friseur müssen auch den Mindestabstand von 1,5 m einhalten.

Der Beginn der Abiturprüfungen wird vom 30. April auf den 20. Mai 2020 verschoben.

Erste Ausgangssperre in Bayern für die Stadt Mitterteich verhängt. Sie soll bis zum 2. April andauern.

Hessen
Ab diesem Mittwoch haben viele Geschäfte auch in Hessen geschlossen. Geöffnet bleiben sollen wie andernorts unter anderem der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Tankstellen und Banken.

Berlin
Zahlreiche Geschäfte müssen heute in Berlin schließen. Ausgenommen von der Schließung sind  Lebensmittelgeschäfte, Buchhandlungen, Apotheken, Drogeriemärkte, Tankstellen, Banken, Friseure, Zeitungsläden sowie Baumärkte und Fahrradgeschäfte. Restaurants dürfen nur noch tagsüber bis 18 Uhr geöffnet sein. Die Polizei kontrolliert die Umsetzung dieses Beschlusses.

Brandenburg
Das öffentliche Leben in Brandenburg wird ab Mittwoch zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus drastisch eingeschränkt. Schulen und Kitas sind für den Großteil der Kinder praktisch geschlossen. Es gibt aber eine Notbetreuung für die Kinder von Eltern, die in wichtigen Berufen arbeiten - wie Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr, Energie und Nahverkehr. Viele Geschäfte schließen, davon sind aber etwa Supermärkte, Drogerien, Banken und Tankstellen ausgenommen.

Bars, Clubs, Discos, Kneipen, Theater, Museen und Schwimmbäder sind zu. Für Krankenhäuser und Pflegeheime gibt es Besuchsbeschränkungen. Restaurants sollen nur noch zwischen 6.00 und 18.00 Uhr geöffnet haben.

Hamburg
Nach Schulen, Kitas und vielen öffentlichen Einrichtungen schließen nun wegen der Corona-Pandemie auch die meisten Einzelhandelsgeschäfte in Hamburg. Bürgermeister Tschentscher appelliert an die Bürger, sich nur in begründeten Fällen an den Arztruf 116 117 zu wenden.

Nordrhein-Westfalen
Verbotene Spielplätze, Restaurants im Kurzbetrieb, endgültig geschlossene Schulen - wegen der Corona-Pandemie müssen die Menschen im Westen ihren Alltag ab Mittwoch mit weiteren massiven Einschränkungen meistern. "Die Lage ist jetzt dramatisch", warnt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet in einer Videobotschaft. "Und deshalb mein Appell: Bleiben Sie zu Hause."

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Dienstag vor Augen geführt, wie gefährlich das Virus ist: Experten gingen davon aus, dass das Coronavirus sechs bis sieben mal so ansteckend sei wie eine normale Grippe. NRW stellt den Angaben nach 150 Millionen Euro Soforthilfen im Kampf gegen die Pandemie bereit. Das Geld soll unter anderem helfen, mehr Beatmungsplätze in Krankenhäusern und mehr Schutzkleidung zu beschaffen.

Rheinland-Pfalz
Viele Fachgeschäfte sowie alle Schulen, Kitas, Spielplätze, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen sind geschlossen. Auch Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Kinos, Messen, Ausstellungen, Zoos, Spielhallen und Freizeitparks müssen dicht machen. Ebenso Fitnessstudios, Schwimmbäder und private Sportanlagen. Sogar private Ansammlungen von Menschen an einem Ort wie größere Feiern oder Familienfeste sind untersagt.

Verboten sind laut Landesregierung ferner Zusammenkünfte in Vereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie der Besuch von Volkshochschulen, Musikschulen und anderen Bildungseinrichtungen. Auch Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen und Synagogen können nicht mehr stattfinden. Und keine organisierten Busreisen.

Geöffnet bleiben Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Abhol- und Lieferdienste, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Friseure, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel. Das Verbot von Sonntagsverkauf wird in all diesen Bereichen von 12.00 bis
18.00 Uhr vorerst aufgehoben. Hygienevorschriften müssen eingehalten.

Geöffnet bleiben auch alle Einrichtungen des Gesundheitswesens. Dienstleister und Handwerker können weiterhin arbeiten - mit erforderlichen Schutzmaßnahmen. Der Zugang zu Mensen, Restaurants und Hotels ist nur noch unter Auflagen möglich. Dazu zählen eine Registrierung der Besucher mit Kontaktdaten und die Begrenzung der Gästezahl sowie zwei Meter Mindestabstand zwischen Tischen. Restaurants dürfen nur noch von 6.00 bis 18.00 Uhr öffnen. Hotels dürfen nur noch zu "notwendigen", aber nicht mehr touristischen Zwecken genutzt werden.

Saarland
Zur Eindämmung des Coronavirus müssen im Saarland seit Mittwoch zahlreiche Geschäfte, Spielplätze und Kneipen geschlossen bleiben.

Sachsen-Anhalt
Der Einzelhandel schließt bis auf Ausnahmen. Ausnahmen heißt: Lebensmittel- und Wochenmärkte dürfen ebenso weiter öffnen wie Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken, Post, Waschsalons, Baumärkte, Großhandel oder Buch- und Zeitungsläden. Auch Dienstleister wie Lieferdienste, Friseure, Optiker und Hörgeräteakustiker sind nicht von der Schließung betroffen. Um einen zu starken Andrang zu verhindern, dürfen diese Geschäfte auch sonntags öffnen.

Schleswig-Holstein
500 Millionen Euro Nothilfeprogramm und ein komplettes Touristen-Verbot: Schleswig-Holstein verschärft noch einmal die Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus. Bis 19. März müssen alle Touristen den Norden verlassen haben. Außerdem schließt Schleswig-Holstein alle Restaurants.

 

17. März 2020 - 19:00 Uhr

Allgemeines

Nach derzeitigem Wissensstand ist eine Übertragung des neuartigen Corona-Virus über Lebensmittel (inkl. Trinkwasser) oder importierte Produkte unwahrscheinlich. Um sich selbst und andere Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, sind die allgemeinen Hygieneregeln wie häufiges, gründliches Händewaschen sowie Husten oder Niesen in die Armbeuge besonders wichtig - und Abstand von anderen Menschen halten!

Auch eine Übertragung über Geldscheine hält der Virologe Christian Drosten für sehr unwahrscheinlich. Anders sei dies bei vielen Schnupfenviren, die im Gegensatz zum SARS-CoV-2 unbehüllt seien und weniger empfindlich gegen Eintrocknung sind.

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Gefährdung durch das Coronavirus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als „hoch“ ein. Es gilt die Strategie der Eindämmung ernst zu nehmen: Die Reduzierung bzw. Vermeidung von Sozialkontakten hat oberste Priorität! 

Hamsterkäufe sind nicht notwendig! Es wird keine Versorgungsengpässe geben!

Bundesaußenministerium und Auswärtiges Amt starten Rückholaktion für im Ausland befindliche Deutsche, die wegen Reisebeschränkungen in der Corona-Krise im Ausland festsitzen.

Nach Tui und Co. hat jetzt auch DER Touristik Deutschland vorübergehend alle Reisen abgesagt. Der Stopp gilt bis einschließlich 29. März. Damit reagiert das Unternehmen mit den Veranstaltern Dertour, ITS, Jahn Reisen, Meiers Weltreisen, ADAC Reisen und Travelix nach eigenen Angaben vom Dienstag auf die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Zugleich beteiligt sich das Unternehmen an der Rückholaktion für Tausende Bundesbürger, die wegen der Coronakrise im Ausland festsitzen. Die Bundesregierung schätzt, dass noch weit mehr als 100 000 Deutsche im Ausland unterwegs sind.

Flixbus und Blablabus stellen um Mitternacht den Betrieb bis auf weiteres ein.

Diverse Auto-Hersteller (u.a. VW, Skoda, Opel, Daimler) stellen im Laufe der Woche Produktion in Deutschland und größtenteils auch in Europa ein. BMW-Werke folgen am Mittwoch.

Die Möbelhaus-Kette Ikea schließt ab heute alle 53 Einrichtungshäuser in Deutschland. Der Online-Shop soll ebenso wie das Kunden-Servicecenter weiter geführt werden.

Fußball-EM wird auf nächstes Jahr verlegt und soll nun vom 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden.

Bundesländer

Bayern
Ab heute sind alle Schwimmbäder, Saunen, Thermen, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Museen, Bibliotheken, Vereinsräume, Bordelle, Sporthallen, Fitnessstudios, Tierparks, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Musik- und Volkshochschulen sowie Jugendhäuser und auch Sport- und Spielplätze bis zum 19. April zu.

Die Schuleinschreibung findet statt. Eine persönliche Anmeldung ist jedoch nicht erforderlich. Stattdessen könne die Anmeldung für das Schuljahr 2020/2021 auch telefonisch oder schriftlich etwa per Mail erfolgen. Auch die Pflicht, am Verfahren zur Feststellung der Schulfähigkeit teilzunehmen, entfalle grundsätzlich. In begründeten Einzelfällen könnten Schule und Erziehungsberechtigte allerdings eine Möglichkeit finden, das zu organisieren. Die Anforderungen des Infektionsschutzes müssten dabei eingehalten werden.

Niedersachsen
Der Medizinische Dienst macht zur Festellung des Pflegegrades bis Ende Mai keine Haus- und Heimbesuche mehr. Auch die Prüfung der Pflegequalität in Heimen und ambulanten Diensten wird bis dahin ausgesetzt. Meldungen über aktuelle Missstände werden weiterhin aufgegriffen.

Rheinland-Pfalz
Ab spätestens diesem Mittwoch (18.3.) werden keine Kneipen, Kinos und etliche Fachgeschäfte mehr zugänglich sein. Für größere Gaststätten, Mensen und Hotels mit entsprechender Konzession gelten Auflagen wie Abstandsregelungen für die Tische und eine Reglementierung der Besucherzahl, Speisegaststätten müssen spätestens um 18.00 Uhr schließen.

Weiter geöffnet bleiben der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen. Auch Friseure, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsläden sowie Märkte für den Tierbedarf sind weiter zugänglich, sollen nach Möglichkeit auch an Sonntagen geöffnet bleiben.

Sachsen
Bars, Kinos, öffentliche Einrichtungen und zahlreiche Geschäfte schließen.

Sachsen-Anhalt
Viele Geschäfte sowie sämtliche Bars und Clubs schließen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs ist gesichert.

Schleswig-Holstein
Wer ein Rezept für verschreibungspflichtige Medikamente braucht, soll dies telefonisch beim Arzt anfordern. Die Kassenärztliche Vereinigung rät Patenten zudem, das Angebot von Botendiensten der Apotheken anzunehmen.

Clubs, Fitnessstudios, Fahrschulen, Kinos, Theater bleiben bis zum 19. April geschlossen, auf die Inseln an Nord- und Ostsee dürfen keine Touristen mehr. Urlauber müssen ihre Unterkünfte am Mittwoch verlassen, die Hotels werden geschlossen. Ausnahmen gibt es nur für Geschäftsreisende oder Einsatzkräfte.

Thüringen
Schulen und Kitas sind im Freistaat ab heute bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Notbetreuungen für bestimmte Berufsgruppen sind geplant.

äin-red, dpa, RKI


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